To top
27 Jan

Bali Reisebericht

Vor kurzem habe ich mit meinem Freund für 3 Wochen Urlaub auf Bali gemacht. Und da Bali momentan so gehupt wird, wollte ich heute der Frage, ob Bali eine Trauminsel ist mal näher auf den Grund gehen. Ist sie das denn? Ja, schon. Aber leider nur teilweise. Es gibt die paradiesische Seite mit weißen Strände, wunderschönen Fischen im klaren Wasser und dem frischen leckerem Essen in süßen Restaurants und Cafés direkt am Wasser. Doch dann gibt es auch die dreckige Seite. Vollbefahrene Straßen, viel Müll, gigantische Hotelanlagen, Einheimische, die an der Straße Drogen anbieten und riesige Einkaufsmalls, die eigentlich eh keiner braucht.

Ich habe mir im Vorfeld einen Reiseführer geholt und bestimmt hundert Reiseberichte im Internet gelesen. Ich musste ein halbes Jahr ohne Urlaub durcharbeiten, deshalb habe ich mich sehr auf unsere Reise gefreut und wollte, dass alles perfekt wird.

Jetzt zeige ich euch ein paar Bilder, die ich fleißig geschossen habe und schreibe euch, was ihr auf keinen Fall verpassen dürft.

Die Reisfelder
Bali ist für seine wunderschönen Reisfelder bekannt und ich kann euch versprechen, sie sind in Wirklichkeit noch viel atemberaubender, als auf Bildern. Was auf den Bildern allerdings wie ein kleiner Spaziergang aussieht, war in Wirklichkeit sehr anstrengend. Die Sonne hat so geknallt, dass wir fast eingegangen sind. Dazu die hohe Luftfeuchtigkeit. Bevor wir Bilder gemacht haben, musste ich mir jedes mal die Schweißtropfen aus dem Gesicht wischen. Aber die Anstrengung hat sich gelohnt!

Monkey Forest
In dem Monkey Forest in Ubud leben mehr als 300 Affen. Es gibt natürlich keine Gehege, so laufen die kleinen Freunde überall frei rum. Der Wald wird in jedem Reiseführer und -bericht hochgelobt. Es war nicht schlecht, da mal durchgelaufen zu sein, man muss allerdings aufpassen. Schon nach 2 Minuten hatte der erste Affe mir meinen Ohrring rausgerissen und wollte diesen auch nicht mehr hergeben. Danach war ich ziemlich eingeschüchtert. Mein Herz raste und das Adrenalin schoss mir durchs Blut. Es mag sich beim durchlesen dieses Textes übertrieben anhören, aber ich bin jedes mal, wenn mir ein Affe zu nah kam, zusammengezuckt. Sehr zur Freude der anderen. Außer mir war kaum jemand so ängstlich. Als wir dann auch noch einen Machtkampf zwischen mehreren männlichen Affen miterlebten, wollte ich nur noch raus. Es gibt vier Clans von Affen, die jeweils ihr eigenen Bereich haben. Zum Schluss haben wir noch ruhigere Äffchen gesehen.

Am Strand entspannen
Neben vielen Unternehmungen und Action, darf es dann auch manchmal einfach nur Strand sein – ein bisschen in der Sonne brutzeln. Auf Bali kann man außerdem super schnorcheln und tauchen. Schnorchel-Ausrüstungen gibt es in jedem Strandshop. Zum Tauchen haben wir einen Kurs gemacht, der einen ganzen Tag in Anspruch genommen hat. Wir waren 12 Meter unter Wasser und haben wunderschöne große Schildkröten gesehen. Die Schildkröten gehörten definitiv zu den Highlights der Reise. Leider durften wir unsere Unterwasser-Kamera nicht bei unserem Tauchgang mitnehmen.

Das gute Essen genießen
Auf Bali muss man einfach frisch essen. Ich kann immer noch nicht verstehen, dass die Leute bei McDonalds, Burger King und Starbucks Schlange standen. Und das obwohl es auf Bali richtig schöne Läden gibt, die lokale Produkte anbieten. Besonders die leckeren Smoothie-bowls zum Frühstück haben es mir angetan.

Gili Islands
Wenn man schonmal auf Bali ist, sollte man auf jeden Fall einen Abstecher zu den Gili Islands machen. Wir haben uns für Gili Air entschieden. Die Insel ist sehr beschaulich und lässt sich in etwas mehr als einer Stunde komplett umwandern. Sie ist traumhaft schön und sehr ruhig. Das einzige Fortbewegungsmittel sind kleine Pferdekutschen. Die Menschen sind sehr entspannt. Übernachtet haben wir in unserer eigenen kleinen Hütte. Die dazugehörigeTerasse bot direkten Meerblick. Man kann sich dort überall günstig Fahrräder ausleihen, um so die Insel noch besser kennenzulernen. Die Zeit dort hat mich sehr entspannt und mir Kraft gegeben. Wir konnten einfach mal die Seele baumeln lassen. Mir persönlich hat es dort auch besser gefallen, als auf Bali selbst.

Tegenungan Wasserfall
Hier solltest du auf jeden Fall früh morgens hin, um die Ruhe und den Ort richtig zu genießen. Der Wasserfall zeigt wie wunderschön die Natur sein kann. Ich konnte es mir natürlich nicht nehmen lassen, in den Wasserfall zu springen! Schade ist einfach, dass die ganze Umgebung rund um den Wasserfall zur Touristenhochburg geworden ist. Ein schrottiger Laden mit billigen Touristenangeboten reiht sich an den nächsten. Überall kann man für ein paar Rupien die Toilette benutzen. Außerdem werden dir überall Wasser, Chips und Oreos angeboten. Natürlich nicht umsonst, aber das versteht sich von selbst. Ein Großteil der Bevölkerung Balis lebt vom Tourismus, deshalb bin ich immer freundlich geblieben.

Luxus
Im Alltag brauche ich nicht viel Luxus um glücklich zu sein. Aber Bali ist für uns wirklich günstig. So darf man sich für das bessere Hotel entscheiden, regelmäßig ins Spa gehen und einfach mal den Tag genießen, ohne ständig ins Portemonnaie zu schauen! Ich wünsche euch eine traumhaften Aufenthalt mit unvergesslichen Erinnerungen.

samirawemken

Leave a reply