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9 Apr

Tipps für lange Haare

Wie der Titel schon verrät geht es in diesem Beitrag rund um das Thema Haare. Tipps wie sie schneller wachsen und was man auf keinen Fall tun sollte. Meine Haare haben in den letzten Jahren viel mitmachen müssen: jegliche Haarfarben, ständiges blondieren, tägliche Hitze und wenig Pflege. Vor mehreren Monaten habe ich einen Schlussstrich gezogen. Seit dem hat sich meine Haarstruktur extrem verbessert. Alle Tipps und Tricks, die ich mit der Zeit gelernt habe, möchte ich hier mit euch teilen.

 

Schneiden

Ein leidiges Thema. Wer kennt es nicht? Man geht zum Friseur um zwei cm abzuschneiden und verlässt den Salon mit einer Kurzhaarfrisur. Es ist völlig unnötig sich alle sechs bis acht Wochen die Spitzen zu schneiden, jedes halbe Jahr reicht bei gesundem Haar völlig aus. Wer unter trockenen und splissigen Enden leidet, sollte etwas öfter den Friseur aufsuchen. Ich empfehle euch einen guten Friseur, dem ihr vertraut. Er wird euch ehrlich sagen, wann ihr das nächste mal vorbeischauen solltet.

 

Richtig kämmen

Wer dieses Thema googelt, findet fast eine Million Ergebnisse. In einem Bericht wird empfohlen, sich die Haare regelmäßig und oft zu kämmen, in dem nächsten wiederum wird dringest davon abgeraten. Aber was ist denn jetzt gut? Der positive Effekt des Kämens ist die Ankurbelung der Durchblutung der Kopfhaut, die durch das Ansetzen der Bürste erzeugt wird. Die Durchblutung steigert das Haarwachstum. Der negative Effekt ist das Abbrechen der Spitzen. Also lieber die Haare nur dann bürsten, wenn es wirklich notwendig ist und dafür ab und zu mal die Kopfhaut mit den Fingern massieren.

 

Gesund leben

Haare wachsen von innen, also ist es wichtig, dass unser Körper mit ausreichend Wasser und Nährstoffen versorgt wird. Zwei Liter Wasser pro Tag sind ein guter Richtwert. Bei der Ernährung solltest du darauf achten, genügend Eiweiß (Eier, Magerquark & Putenfleisch), Eisen (Hülsenfrüchte, Nüsse, weiße Bohnen  & Fleisch), Zink (Sonnenblumenkerne, Kalbfleisch & Käse), so wie Botin (Bananen, roher Spinat & Linsen) zu dir zu nehmen.

 

Kleine Helfer

In erster Linie sollte man sich natürlich gesund und ausgewogen zu ernähren. Wer aber das Gefühl hat, die Nährstoffe alleine aus der Ernährung reichen nicht aus, kann zu kleinen Helfern greifen. In Drogeriemärkten gibt es eine große Auswahl an Nahrungsergänzungsmitteln. Es gibt zum Beispiel Tabletten, die auf einen Inhaltsstoff reduziert sind wie Zink oder Biotin oder sogenannte „Haarwachstumskapseln“, die enthalten dann mehrere Inhaltsstoffe, die wichtig sind für ein gesundes Haarwachstum. Ich bilde mir tatsächlich ein, dass meine Haare schneller wachsen, wenn ich diese Tabletten nehme. Ich nehme dann einen Monat lang jeden Tag eine Tablette und warte dann erstmal wieder ein paar Monate. Quasi wie eine Kur.

 

Hitze vermeiden

Komplett auf Hitze zu verzichten ist übertrieben, aber man sollte es durchaus auf ein Minimum reduzieren. Schon bei der Haarwäsche kannst du den ersten Schritt machen und das Wasser ein paar Grad kälter stellen. Nach dem Duschen die Haare lufttrocknen, anstatt sie zu föhnen. Das Glätteisen und den Lockenstab so wenig wie möglich nutzen. Ich weiß es ist schwer, aber nach einiger Zeit merkt man wirklich einen Unterschied an den Haaren. Wer seine Haare im Naturzustand gar nicht mag, kann sie besser glatt föhnen anstatt sie zu glätten. Außerdem gibt es auf Youtube super viele Tutorials mit schönen Hochsteck- und Flechtfrisuren.

 

Richtig und wenig Waschen

Okay dieser Punkt hört sich im ersten Moment schlimmer an, als er eigentlich ist. Natürlich sollt ihr jeden Tag duschen, aber eben nur euren Körper. Die Haare am besten zu einem Dutt binden. Tägliches Waschen ist überhaupt nicht gut und auch nicht notwendig. Ich habe erst angefangen, sie jeden zweiten Tag zu waschen, dann nur noch alle drei Tage. Nach einiger Zeit haben sich meine Haare daran gewöhnt und nicht mehr so schnell gefettet. Zur Not greife ich zu Trockenshampoo. Das von Batiste kann ich sehr empfehlen, denn es gibt passend für jede Haarfarbe ein spezielles Trockenshampoo. So musst du keine Angst vor weißen Rückständen  in deinen Haaren haben. Bei der Wäsche selbst ist es wichtig, dass nur die Kopfhaut mit Shampoo gewaschen wird. Die Spitzen am besten schon vor dem Einshampoonieren mit ordentlich Conditioner versorgen. Beides zusammen gründlich auswaschen. So werden die Haare zusätzlich vor dem Austrocknen geschützt. Einmal die Woche eine gute Pflegekur benutzen.

 

 

Der beste Tipp

Ich schreibe es mit Absicht ganz nach unten, da dies vermutlich für die wenigsten von euch in Betracht gezogen wird. Und zwar: kein färben oder blondieren. Seit ziemlich genau zweieinhalb Jahren lasse ich meine Naturhaare rauswachsen und ich merke einen riesigen Unterschied. Meine Haare sind dicker und gesünder als je zuvor. Natürlich vermisse ich hin und wieder meine blonden Haare. Deswegen habe ich auch schon viel über Olaplex gelesen. Angeblich kann man Olaplex seine Haare ohne Schäden blondieren. Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich mich wirklich trauen soll. Habt ihr Olaplex schonmal ausprobiert und wie sind eure Erfahrungen? 🙂

samirawemken
4 Comments
  • Isabell

    Hi Samira, richtig gute Tipps. Einige davon kannte ich tatsächlich noch nicht. Ich habe bisher keine Erfahrungen mit Olaplex, aber eine Freundin von mir benutzt Olaplex schon seit längerem und sie ist begeistert. Dafür das ihre Haare regelmäßig blondiert werden, sehen sie auch noch gut aus. Probier das doch mal aus.

    VG Isi

    April 11, 2017 at 7:32 pm Antworten
  • Jessy

    Mit Olaplex habe ich noch keine Erfahrung gemacht, aber meine Haare wachsen eh wie wild. Das Tockenshampoo von Batiste mag ich auch so gerne.

    Liebe Grüße Jessy von Kleidermaedchen.de

    April 13, 2017 at 10:58 am Antworten

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